Ich bin anders - Die neue Ära des Wassermannzeitalters
Spätestens seit Beginn des Siegeszugs des Internets ist klar, dass eine neue Ära begonnen hat: das Wassermannzeitalter.
Nach mehr als 2000 Jahren verlassen wir die Epoche des fruchtbaren und gefühlvollen, jenseitsbezogenen und gemeinschaftsorientierten, sensiblen und ehrbaren Fischezeichens, in dem es um den Vorrang der Gruppe vor dem Individuum ging. Diese Epoche unterdrückte alles, das individuelle Ausprägungen zeigte und Wünsche äußerte und das dem Anstand und Benehmen höchste Werte zuschrieb und der Hierarchien besonders wichtig waren. Eine Zeit in der Massen- und Fließbandarbeit aufkam und die nicht nur Milliarden von Menschen auf diesem Planeten zeugte, sondern diese auch wieder millionenfach durch Seuchen dahinsiechen ließ. Das Motto dieser Epoche war: „Wir sind eins!“
Doch jetzt hat ein neuer Abschnitt der Menschheitsgeschichte begonnen. Dem Luftzeichen Wassermann geht es um Ideen und Kommunikation. Alles, was denkbar ist, wird machbar werden und dem Virtuellen wird Vorrang vor dem Realen gegeben werden. War das Fischezeitalter das Zeitalter der Kunst, ist das Wassermannzeitalter das Zeitalter des Künstlichen. Die Stimmung wird nervös und gereizt und voll von Extremen sein. Alles Neue wird mit offenen Armen empfangen werden, Hauptsache es ist anders als alles Andere und Bisherige. Jeder einzelne Mensch wird sich nicht mehr – wie bisher – in eine Schublade schieben lassen, sondern seine Exklusivität zelebrieren – Individualität kommt vor Normalität. Die Familie wird ihre Bedeutung verlieren, an ihre Stelle wird die Freundschaft treten. Der höchste Wert von allen wird die individuelle Freiheit sein. Das Motto der neuen Epoche ist: „Ich bin anders!“
Aus dieser „meta-astrologischen“ Sicht lässt sich alles Menschengeschehen auf diesem
Planeten erklären: Die Diversity-Entwicklung, die Work-Life-Balance, die überbordende
Informationsfülle, die weltweit sinkenden Geburtenraten, der Massentourismus, der Zerfall des Familienverbundes, die Beziehungsproblematiken, der rapide Verlust des religiösen Einflusses in den Industrienationen, die Politikverdrossenheit und die Tendenz zu Radikalismus. Werte wie Verantwortungsbereitschaft und Langlebigkeit (von Ideen und Produkten) verlieren dagegen an Bedeutung.